News | 115 Jahre E-Werk Franz und die Eröffnung eines Wasserkraftwerks
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News | 115 Jahre E-Werk Franz und die Eröffnung eines Wasserkraftwerks

Donnerstag, 19. Juli 2018

115-jähriges Bestehen, Eröffnung des Murkraftwerks Franz (MKF) und die ehrenvolle Auszeichnung mit dem Steirischen Landeswappen. Bei der 115-Jahr Feier des E-Werks Franz am 29. Juni gab es gleich mehrere Gründe zu feiern.  
 
Geschäftspartner, Mitarbeiter, Gesellschafter und Vertreter der Politik kamen am 29. Juni in die Mehrzweckhalle Gratwein, um die langjährige Historie des E-Werks Franz und die Eröffnung des neuen Restwasserkraftwerks MKF in Gratwein zu feiern. Eine besonders gelungene Überraschung für alle Gäste und die Gesellschafter war die offizielle Verleihung des Steirischen Landeswappens an das E-Werk Franz. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer verlieh dem E-Werk Franz diese Auszeichnung für seinen langjährigen Beitrag zur Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Graz und Graz-Umgebung. Die Geschäftsführerin Ingrid Seidl nahm diese Auszeichnung mit großer Freude entgegen. Auch der Präsident der Wirtschaftskammer Steiermark, Ing. Josef Herk, gratulierte dem Unternehmen zu dieser besonderen Ehre. 
 
In seiner 115-jährigen Geschichte leistete das E-Werk stets einen Beitrag zum Ausbau erneuerbarer Energien und Nachhaltigkeit. Im Jahr 2017 konnte in Kooperation mit Sappi Gratkorn ein weiteres Herzensprojekt umgesetzt werden: Der Bau des neuen MKF in Gratwein. Ein Restwasserkraftwerk mit Fischaufstiegshilfe, welches das E-Werk gemeinsam mit der Firma Sappi realisierte. Die Gäste der Jubiläumsfeier nutzten auch die Möglichkeit, das Kraftwerk zu besichtigen. Umfangreiche Informationen zum Bauvorgang erhielten die Gäste vor allem auch durch die Interviews mit Projektleiter Thomas Unger und den beteiligten und ausführenden Firmen. Dabei schilderten sie bildhaft sowohl die Herausforderungen, wie zum Beispiel das Hochwasser im August 2017, als auch die Besonderheiten dieses Kraftwerksprojektes.  
 
Unter den 250 geladenen Gästen befanden sich auch der Bezirkshauptmann von Graz Umgebung Herr HR DDr. Burkhard Thierrichter, der Bürgermeister der Marktgemeinde Gratwein-Straßengel Herr Harald Mulle, die Vizebürgermeisterin der Marktgemeinde Thal Frau Gerhild Langmann, Frau Martina Gruber vom Gemeinderat Stattegg, Bezirksvorsteher von Gösting Herr Martin Winkelbauer und Bezirksvorsteher von Andritz Herr Johannes Obenaus. 

Music Deluxe mit Herwig Burghard geleitete mit stimmungsvoller Musik durch den weiteren Abend. Auch die Lachmuskeln wurden bei der Feier trainiert. Denn Kabarettist Oliver Hochkofler sorgte mit seiner Franz-Show für eine ausgelassene Stimmung. Von Promiparodien bis hin zu musikalischen – auf Franz abgestimmten – Sketches war beim Kabarett für jeden Geschmack etwas dabei. So wurde noch bis in die lauen Sommernachtsstunden gemeinsam gelacht, gefeiert und natürlich auch genetzwerkt.   Mit der Jubiläumsfeier gelang es Franz, die Bedeutung einer ökologischen Stromerzeugung im Raum Graz und Graz-Umgebung hervorzuheben.  
 
Ökostrom bei Franz

Mit der Hilfe seiner KundInnen investiert das E-Werk Franz nachhaltig in die grüne Energiezukunft. Das neue Franz Restwasserkraftwerk (MKF) in Gratwein, ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Naturschutz und Energiegewinnung Hand in Hand gehen können. Das MKF wurde 2017 erfolgreich umgesetzt und im Jänner 2018 in Betrieb genommen. Damit Fische die fast 100 Jahre alte Wehranlage in Gratwein barrierefrei passieren können, wurde von Sappi Gratkorn ein Fischaufstieg und vom E-Werk Franz ein für dessen Funktion notwendiger Restwasserkanal errichtet. Die Energie dieses Restwasserkanals wird nun nachhaltig genutzt. „Durch diese perfekte Synergie erzeugen wir Ökostrom für 2.500 Haushalte und können damit jährlich ca. 3.100 Tonnen CO2 einsparen.“ sagt Ingrid Seidl, Geschäftsführerin des E-Werks Franz. 
 
Wie alles begann
Wo einst eine Jesuitenmühle stand, gründete die Familie Franz im Jahr 1903 zuerst ein Eiswerk, dann das Elektrizitätswerk Gösting. Das Grundstück selbst erhielt Viktor Franz von seinem Vater Carl, einem erfolgreichen Unternehmer, in dessen Fußstapfen auch der Sohn treten sollte. Ab dem Jahr 1905 lieferte das E- Werk Franz Strom innerhalb der damals selbständigen Gemeinde Gösting, in Randbereiche der Gemeinde Eggenberg und des Grazer Bezirks Lend. 1907 wurde dann die erste 2 kV-Leitung über die Mur, zur Stromversorgung des südlichen Teils von Andritz, gelegt. In den darauffolgenden Jahren wurden auch weitere Gemeinden wie Thal und Stattegg an das Franz-Stromnetz angeschlossen. Nach dem 2. Weltkrieg erfolgte eine Umstellung des Mittelspannungsnetzes von 2 kV auf 5 kV. Heute wird das 72 km² große Netzgebiet fast ausnahmslos mit 20 kV Erdverkabelung versorgt und legt damit den Sicherheits- und Versorgungsstandard besonders hoch

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